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IT-Sicherheit 27. Mai 2026 · 3 Min. Lesezeit

Backup ist nicht gleich Backup: Die 3-2-1-Regel einfach erklärt

Ein Backup zu haben reicht nicht – es muss im Ernstfall auch funktionieren. Die 3-2-1-Regel ist der einfachste Weg zu einem Backup-Konzept, das trägt.

„Wir haben doch ein Backup.” – Diesen Satz hören wir oft. Die unangenehme Wahrheit: Viele Backups lassen sich im Ernstfall nicht wiederherstellen. Weil sie unbemerkt seit Monaten nicht mehr laufen, auf demselben Server wie die Originaldaten liegen oder nie getestet wurden.

Die 3-2-1-Regel

Ein tragfähiges Backup folgt einer simplen Formel:

  • 3 Kopien Ihrer Daten (das Original plus zwei Backups)
  • 2 verschiedene Medien (z. B. NAS und Cloud)
  • 1 Kopie außer Haus (offsite, getrennt vom Standort)

Der entscheidende Punkt ist die Kopie außer Haus. Bei Brand, Diebstahl oder Ransomware, die sich im Netzwerk ausbreitet, ist das lokale Backup oft mit betroffen. Eine getrennte, offline oder in einem deutschen Rechenzentrum liegende Kopie rettet dann Ihr Unternehmen.

Der oft vergessene Teil: der Test

Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist nur eine Hoffnung. Wir testen die Wiederherstellung regelmäßig – damit im Ernstfall nicht die böse Überraschung kommt, dass die Datei zwar da, aber nicht lesbar ist.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Backup diese drei Punkte erfüllt: Wir schauen es uns gemeinsam an.

Lassen Sie uns sprechen.

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